Das Innenleben der Pioniere

Ein persönlicher Text über mein Innenleben während dem Gründungsprozess der Unico-Schule. Diese Zeilen zu veröffentlichen, braucht etwas Mut, sie zu lesen etwas Ausdauer.

Ich halte viel von dem, was landläufig «Psycho-Hygiene» genannt wird - auch wenn der Begriff für mich eigentlich zu kurz greift und ich ihn gerne auf alles Seelische, Emotionale und Körperliche ausdehne. In mir drin Ruhe und möglichst viel Klarheit zu finden bezüglich meiner Emotionen und Gedanken und mir meiner Motivationen und Prioritäten im Leben bewusst zu sein – das ist für mich erstrebenswert. Klarheit bringt innere Ruhe und umgekehrt – und beides bringt Leichtigkeit und lässt mich im Fluss sein.

Ich bin überzeugt, dass auch Teams und Organisationen so etwas wie eine Psycho-Hygiene brauchen – also, dass zumindest die grossen Linien oder Dimensionen der individuellen inneren Gefühlslagen transparent gemacht werden sollten. Das ist zweifelsohne anspruchsvoll, aber wenn wir Organisationen oder Gemeinschaften als lebende Systeme sehen, die in Selbstorganisation funktionieren, wird klar, dass so etwas wie Psycho-Hygiene unabdingbar ist, wenn die Zusammenarbeit gelingen soll. Und ich gehe davon aus, dass dies bei Organisationen wie der Unico-Schule umso wichtiger ist, da hier viel freiwilliges Engagement drinsteckt, das nicht materiell «abgegolten» wird.

Über die Sommerferien und vor allem seit die Unico-Schule im August nach mehreren Jahren Aufbauarbeit den (Schul-)Betrieb aufgenommen hat, schwelt in mir etwas, das ich nachfolgend in Worte zu fassen versuche - weil ich persönlich diese innere Klarheit brauche und weil ich gleichzeitig überzeugt bin, dass auch die Unico diese Klarheit braucht. – Es braucht mich etwas Mut, dies auf diese Weise offen zu legen, aber zum Thema Mut folgt weiter unten mehr.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich möchte gerne über das Innenleben von Pionieren schreiben. Oft ist nämlich nur das Starke, Freudige, Mutige oder Befriedigende gegen aussen sichtbar oder vielleicht wird auch nur das sichtbar gemacht resp. vielleicht will auch nur das gesehen werden…? In diesem Blog-Eintrag geht es mir darum, auch das Andere sichtbar zu machen, denn ich glaube, dass es für Organisationen wie die Unico wichtig ist, dass auch das Innenleben der Pioniere sichtbar und gehört und somit Teil der gemeinsamen Geschichte werden kann.

Ich schreibe diesen Beitrag bewusst in der Ich- und nicht in der Man/Frau- oder in der Wir-Form, denn es sind meine ganz persönlichen Eindrücke, die ich hier offenlege. Gleichzeitig ist es mir aber wichtig festzuhalten, dass wir bei der Unico drei Pionierinnen waren.

Was sind Pioniere?

Pioniere oder Pionierinnen haben eine Vision von etwas, das es noch nicht gibt, das es aber unbedingt geben sollte. Das bedeutet, dass ein Pionier keinem «beaten track» folgen kann, wenn er seine Vision verwirklichen will. Pionierinnen müssen den gewohnten Rahmen verlassen und Neuland betreten und dabei gibt es keinen «blueprint», keine Wanderkarte – und es gibt auch keine Gewissheit, dass das, wofür sie brennen, auch funktioniert und von Erfolg gekrönt sein wird.

Kleine Anmerkung: Die Gründung der Unico-Schule steht für mich für solche Pionier-Arbeit, auch wenn mir bewusst ist, dass wir nicht die ersten sind, die eine Privatschule eröffnet haben, dass es bereits Schulen mit einem ähnlichen pädagogischen Konzept gibt, dass immer mehr Unternehmen nach den Prinzipien der Selbstorganisation resp. nach soziokratischen Grundsätzen funktionieren und dass auch das gemeinsame, genossenschaftliche Führen einer Schule an sich keine Neuheit ist.

Im Gespräch mit Freunden, die ebenfalls in pionierhaften Projekten aktiv sind, ist manchmal das Bild des Dschungels aufgetaucht. Pionier/innen müssen in dieses grüne Dickicht eintauchen und sich den Weg hindurch selbst suchen, und zwar ohne zu wissen, …

  • wie das Ziel genau aussehen wird;
  • wie lange das Ganze dauern wird;
  • welche Werkzeuge und welches Equipment nötig sein werden und deshalb von Anfang an eingepackt werden sollten;
  • wie man sich im Dschungel überhaupt orientiert;
  • welche Gefahren und Irrwege da lauern;
  • ob ihr inneres Feuer und die Kraft und Zuversicht ausreichen werden;
  • wie sie ganz persönlich auf all das reagieren werden – und wie ihr engstes Umfeld.

Und gleichzeitig müssen sich Pionier/innen ihren Weg durch das Dickicht unter einem gewissen Zeitdruck schlagen, denn ihr Atem reicht meist nicht für mehrere Anläufe und die geschlagene Schneise wächst irgendwann wieder zu, so dass niemand mehr nachfolgen kann.

Das Narrativ der Helden

Meine Erfahrung in den letzten Jahren hat mir gezeigt, dass es in unserem gesellschaftlichen Narrativ zwei Arten von Pionier/innen gibt: Möchte-Gern- oder Traumtänzer-Pionier/innen resp. gescheiterte oder zum Scheitern verurteilte Pionier/innen, die man und frau belächelt und/oder bemitleidet für ihren mangelnden Sinn für Realität (und die frau und man vielleicht auch ein Stück weit beneidet für ihren Idealismus…?).

Auf dann ist da das Bild der Pionier/innen als Helden, die geschafft haben, was man und frau selbst nie schaffen würde, die irgendwie immer alles auf die Reihe kriegen, die den richtigen Riecher haben, denen alles zufliegt, die unendliche Energie-Reserven haben undundund. Diese Held/innen scheinen von einem anderen Planeten zu kommen, so dass frau und man sich gar nicht erst die Mühe macht/machen muss, um sich in sie einzufühlen.

Ich war in den letzten Jahren mit beiden Narrativen konfrontiert – und beide greifen zu kurz.

Wie es sich anfühlt, Pionierin aber keine Heldin zu sein

Das Bild des Dschungels klingt in mir sehr an, vielleicht auch, weil ich in Guyana selbst während mehreren Wochen Erfahrungen darin sammeln konnte: Da ist eine grüne, undurchdringbar scheinende Wand und ich stehe davor mit blossen Händen (resp. einem Schweizer Sackmesser) und unschlüssig, was ich alles im Rucksack haben sollte, wie lange meine Vorräte reichen und ob wir überhaupt die richtige Truppe an Verbündeten sind? Ist auf die Anderen auch wirklich Verlass - und kann ich im Gegenzug liefern, was die andern erwarten oder brauchen?

«Our mightiest ally (our indispensable ally) is the belief in something we cannot see, hear, touch, taste, or feel.»

Der Mut

In den ersten Monaten, als alles noch vage und theoretisch, die Expedition in den Dschungel erst geplant, aber noch nicht offiziell (also mit Website und so) angetreten war, getraute ich mich nicht oder nur sehr zögerlich, meinem Umfeld von unserem Projekt zu erzählen, es war ja alles so vage – nur «a belief in something».

Zu Beginn fehlte mir das Argumentarium und logischerweise auch die Erfahrung, um für Andere zugänglich und glaubhaft zu machen, dass das, was wir da anstreben, auch gelingen kann – und zwar auf dem Weg, den wir eingeschlagen haben und den wir doch nicht sehen konnten. Es braucht(e) mich ziemlich viel Mut, mit allem, was ich bin, für das hinzustehen, was ich da gerade «verfolge». Doch genau das muss eine Pionierin, wenn sie Mitstreiterinnen und Sympathisanten gewinnen und ihre Idee verbreiten möchte. Und da potentielle Mitstreiter/innen prüfen wollen, ob sie dem Pionier auch wirklich vertrauen können, wird er gleichzeitig und verständlicherweise auch dauernd auf die Probe gestellt – bspw. mit ganz spezifischen Fragen (Wie werdet ihr genügend Startkapital auftreiben?), auf die er selbst zu diesem Zeitpunkt noch keine Antwort hat resp. noch keine Antwort haben kann. Helden fällt das leicht - für einen normalen Menschen wie mich war das ganz viel innere Arbeit.

«A child has no trouble believing the unbelievable, nor does the genius or the madman. It’s only you and I, with our big brains and our tiny hearts, who doubt and overthink and hesitate.»

Der Weg

Im Rückblick zeichnet sich ein wunderbarer roter Faden ab, der keine Zweifel daran lässt, dass die Abfolge der Schritte, die Etappen und Weggabelungen genau und nur so erfolgen konnten - alle Entscheide und Abhängigkeiten erscheinen klar und logisch. – Tja, wie hilfreich wäre diese Vogelperspektive unterwegs gewesen, als unter dem Blätterdach des Dschungels das Licht gedämpft und die Sicht vor lauter Blättern eingeschränkt war? Wie hilfreich wäre ein «beaten track» oder noch besser: eine Wanderkarte mit Höhenmetern und Zeitangaben gewesen…! Stattdessen war «es guets Gspüri» gefragt und die Intuition oft der beste Ratgeber (und um darauf zu vertrauen und sich ggf. auch gegen die Anderen durchzusetzen, braucht es wiederum eine Portion Mut…).

Der Aufwand

Hätte ich gewusst, was mich erwartet in Sachen Zeit- und Energie-Aufwand, ich hätte nie und nimmer zugesagt (nicht mit zwei, später drei kleinen Kindern und einem 40%-Job). Meine ursprüngliche Idee von vier Stunden pro Woche wurde torpediert, stattdessen investierte ich in den vergangenen Jahren jede Woche 16-20 Stunden in den Aufbau der Unico. Ich glaube, keiner von uns hätte gedacht, dass es sooo aufwändig werden würde!

«You feel like Columbus halfway across the Atlantic. You’ve come too far to go back but the goal is still so far off you can’t believe you’ll ever get there.»

Woher habe ich diese Zeit genommen…? Ich habe sie abgezwackt. Primär von meinem Schlaf und von meiner eh schon sehr knappen Freizeit, aber vor allem auch von meiner Familie und von meinem Mann, der immer mal wieder unvorhergesehen die Kinder übernommen hat/übernehmen musste. Und natürlich habe ich sie auch von meinen Kindern abgezwackt, die so oft Geduld haben mussten, weil ich am PC oder am Telefon war «und nur noch etwas fertig machen» musste. – Und daneben kam noch ganz viel anderes zu kurz: die Zeit zu zweit, die Freunde oder Göttikinder, der Haushalt, der Garten etc.

Um nicht den Eindruck erwecken zu lassen, dass die Unico «nur» genommen hat: Die eigene Vision von Zusammenarbeit und Organisation umzusetzen und für meine Kinder die Schule zu schaffen, die ich mir für sie wünsche, hat mir auch unglaublich viel Kraft und Energie gegeben! Und nicht zuletzt war es für mich auch beflügelnd, dass ich meine Talente und Stärken ausleben konnte und meine Schwächen von meinen Verbündeten kompensiert wurden.

Die Feuerwehr-Übungen

Etwas blieb über die ganzen Jahre der Gründungsphase und – ich wünschte es wäre anders – auch jetzt zum Schulstart konstant: Immer wenn wir dachten, dass es nach diesem einen grossen Brocken nun endlich weniger intensiv und geordneter werden würde, donnerte bereits der nächste Aufgabenberg mit grosser Dringlichkeit auf uns zu. Im Rückblick kann ich mir teilweise auch nicht erklären, wieso wir diese Berge nicht auf uns zukommen sahen… - Wir versuchten zwar, so strategisch und vorausschauend vorzugehen wie nur möglich, doch gab es gleichzeitig so viele unbekannte Variablen – ausserhalb von unserem 3er-Team gab es eigentlich nur unbekannte Variablen! –, dass es ein Ding der Unmöglichkeit war, einen sauberen Projektplan zu erstellen oder unseren Ressourcen-Einsatz nachhaltig zu planen. Diese Feuerwehr-Übungen, die an niemanden delegiert werden konnten, waren für mich etwas vom Nerven- und Ressourcen-Zehrendsten, denn sie stellten sich meist über meinen familiären Alltag, was unser Familiensystem forderte und regelmässig auch überforderte, mit allem, was das an Rattenschwänzen mit sich bringt.

Der Schmerz der Pioniere

Marco Jakob hat während einem Gespräch einmal den Begriff «Schmerz der Pioniere» in den Raum gestellt, um zu umschreiben, dass ausser den Pionier/innen selbst niemand sieht und auch nicht sehen kann, wie viel Zeit, Schweiss und Tränen ein Projekt während dem Aufbau fordert(e). Und die daraus resultierende Gleichung ist ebenso einfach wie schmerzhaft: Was nicht gesehen wird, kann auch nicht wertgeschätzt werden.

Dazu kommt, dass bei gemeinschaftlichen oder genossenschaftlichen Projekten wie der Unico oder dem Effinger die Pionier/innen den Erfolg teilen: Es ernten alle Beteiligten die Früchte der Pionier-Arbeit, auch wenn sie erst kurz oder evtl. sogar erst nach dem Start dazu gekommen sind. Dies im Gegensatz zu jemanden, der sich selbständig macht und den Erfolg für seine anfänglichen Investitionen sich zuschreiben und/oder in die eigene Tasche fliessen lassen kann.

Ich kenne diese Arten von Schmerz gut. Gleichzeitig habe ich mit dem Start der Unico aber noch einen anderen intensiven Schmerz empfunden - eine intensive Trauer, ein Berührt- und Überwältigt-Sein, das so tief ging, dass es schmerzte. Ich fand und finde es schwierig, diesen Schmerz genau zu verorten und zu ergründen – also «ihm auf den Grund zu gehen», vielleicht gerade weil er tief im Grunde meines Wesens und in meinem Lebensweg wurzelt…?

Diese Antwort habe ich bis anhin gefunden: Während dem Prozess blieb mir kaum Zeit, um alles, was geschehen ist, zu verarbeiten – und damit meine ich nicht die einzelnen Arbeitsschritte, sondern all das, was mich auf einer ganz persönlichen Ebene so stark gebraucht, an meine Grenzen und darüber hinaus gebracht hat:

  • die unzähligen Male, da interne Konflikte oder die oben beschriebenen Feuerwehrübungen, die eigentlichen Prioritäten in meinem Leben auf den Kopf stellten und mich vor dem Dilemma alleine liessen, dass ich eigentlich keine Zeit und keine Ressourcen dafür hatte (und meine Familie auch nicht), ich sie aber doch aufbringen musste, da sonst das Projekt gefährdet war;
  • die unzähligen Male, da ich auf einer ganz inneren Ebene meine Widerstände, meine Grenzen überwinden musste, da es mir an Mut und innerer Zuversicht mangelte, und ich alles, was ich habe und bin investierte, um «a better version myself» zu werden – und nicht jedes Mal konnte ich «ennet» meiner Grenzen fliegen, manchmal bin ich auch in der Überforderung gelandet und abgestürzt;
  • die vielen, vielen Male, da ich innerlich besetzt und somit nicht ganz und nicht wirklich für meine Kinder da war – Augenblicke, die nicht wiederkommen werden;
  • die unzähligen Male, da es in meiner Partnerschaft gerieben hat, weil sich die externen Prioritäten der Unico über unseren Familienalltag und uns vor das oben beschriebene Dilemma stellten;
  • und natürlich all die vielen Male, da wir drei Verbündeten eigentlich einen Meilenstein hätten feiern wollen und sollen und doch keine Zeit dafür fanden, weil der Meilenstein von einem Konflikt überschattet war, weil wir nicht noch mehr Zeit für die Unico abzweigen konnten und wollten oder weil uns bereits der nächste Aufgabenberg überrollte.

Mir scheint, dass nun all diese Gefühle gesammelt und durcheinander gewirbelt von den intensiven ersten Schultagen und bedrängt von der grossen Freude (dazu komme ich gleich) in mir aufsteigen – so gebündelt und intensiv, dass es schmerzt.

Die Trauer der Pionierin

Gleichzeitig stieg in mir in den letzten Wochen auch eine Trauer auf, die ich in der Freude rund um den Schulstart erst nicht verorten konnte: Die Trauer des Loslassens, des Loslassens eines Traums. In einem ersten Impuls wollte ich dieser Trauer die Berechtigung absprechen: Wir haben ja immer darauf hingearbeitet, unseren Traum Realität werden zu lassen – wie kann mich da das Loslassen des Traums schmerzen? – Nun, zum einen haben wir vor drei Wochen den Traum «Unico» der Realität übergeben und ich finde in mir den Impuls, dass ich nun gar nicht mehr wirklich hinschauen, mich gar nicht mehr wirklich engagieren möchte – vielleicht aus Angst, dass «mein» Traum in der Realität nicht ganz «so» ist, wie ich ihn geträumt habe…? – Und zum anderen haben wir den Traum nun auch an einen weiteren Personenkreis übergeben – an die Schüler/innen, die Mitarbeitenden und an die soziokratisch organisierte Genossenschaft. Und damit einher gehen sowohl die Hoffnung als auch die Zweifel, dass und ob sich nun auch Andere wirklich committen, den Traum mit aller Konsequenz weiter träumen und weiterentwickeln und somit die Verantwortung übernehmen und bereit sind, ihre Komfortzone zu verlassen, auch wenn draussen gerade die Sonne scheint, der Weg nicht zum vorherein ersichtlich ist und man/frau sich profiliert und angreifbar macht.

Es tut gut, diesen Traum loszulassen und die Trauer ans Licht zu holen, damit sie sich wandeln kann.

Die Freude der Pioniere

Am Ende des Unico-Gründungsprozesses steht – gottseidank! - ein Happy-End: Die Unico-Schule öffnete am 12. August ihre Türen für 23 Schüler/innen! Und ich bin sehr zuversichtlich, dass auch der Schulbetrieb auf einem nachhaltigen Fundament aufgebaut ist – und entsprechend überwiegen auch in mir die positiven Gefühle. Meine Kinder und mit ihnen wohl auch alle anderen Schüler/innen lieben die Unico und es fühlt sich nach so viel Aufbau-Arbeit ganz wunder-bar an, zu sehen und zu erleben, wie unsere Vision mit Leben gefüllt wird! Ich ziehe sehr viel Befriedigung aus den letzten Jahren und ich bin auf so unterschiedlichen Ebenen dankbar für das Erreichte, Durchlebte und Gelernte – auch das hat mir in den letzten Wochen mehrmals die Tränen in die Augen steigen lassen.

“When we conquer our fears, we discover a boundless, bottomless, inexhaustible well of passion.”

Ich will diese Freude durch das Ausformulieren der schwierigen, schmerzhaften und traurigen Aspekte nicht schmälern (das wäre ja sehr unklug von mir ;o) – ich möchte sie mit diesem Text einfach in den Kontext des Ganzen stellen – ganz im Sinne meiner persönlichen Psychohygiene und auch derjenigen der Unico-Community.


Fotos: Reto Kuster, Potaro-River und Kaieteur-Falls, Guyana, 1998

Zitate: Steven Pressfield (Do the Work)